LYMPHDRAINAGE
Die Lymphdrainage ist eine spezielle Art der medizinischen Massage.
Dabei wird der Transport der Lymphflüssigkeit in den Lymphgefäßen durch
sanfte Grifftechniken angeregt. Sie ist ein Baustein der Komplexen
Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) zur Behandlung von Lymphödemen.
Die Ziele dieser Behandlung sind die Entstauung, die Reduzierung von Ödemen und Schwellungen, die Reduzierung von Stoffwechselstörungen sowie eine Verbesserung des lymphatischen Flusses. Mit der Entstauung geht eine Linderung der Schmerzen einher. Erreicht wird dies durch die Ausführung spezieller Griff- und Drucktechniken. Es werden Lymphödeme behandelt, die entweder primärer (angeborenener) oder sekundärer Natur (erworben) sind. Das am häufigsten behandelte, sekundäre Lymphödem tritt im Arm nach einer Brustkrebsoperation auf.
Die Ziele dieser Behandlung sind die Entstauung, die Reduzierung von Ödemen und Schwellungen, die Reduzierung von Stoffwechselstörungen sowie eine Verbesserung des lymphatischen Flusses. Mit der Entstauung geht eine Linderung der Schmerzen einher. Erreicht wird dies durch die Ausführung spezieller Griff- und Drucktechniken. Es werden Lymphödeme behandelt, die entweder primärer (angeborenener) oder sekundärer Natur (erworben) sind. Das am häufigsten behandelte, sekundäre Lymphödem tritt im Arm nach einer Brustkrebsoperation auf.
Der dänische Physiotherapeut Emil Vodder begann bereits im Jahr 1932 damit, das Lymphsystem zu erforschen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau versuchte er, das Lymphsystem durch Drucktechniken zu beeinflussen. Nach vier Jahren, also 1936, stellte er seine Ergebnisse erstmals öffentlich vor. Seine Erkenntnisse über den positven Effekt der Behandlung sind heute noch relevant und helfen Patienten insbesondere nach orthopädischen und traumatologischen Verletzungen.